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2014 - 2018

Prof. Dr. Frede Olesen las die "Hufeland-Lecture 2018“

Innsbruck, September 2018

Der 1947 geborene, sehr erfahrene dänische Hausarzt und Forscher ist in der internationalen Fachwelt insbesondere für seine Vorträge über den Einfluss des hausärztlichen Arzt-Patienten-Gesprächs bekannt, sowie für seine wegweisenden Studien zur Erforschung des Placebo-Effekts. Diesem Themenfeld widmete er auch seine Hufeland-Lecture. Sein Vortrag „The Context and the Doctor as a Drug“, die am 15. September auf der DEGAM in Innsbruck zu hören war.

Prof. Dr. Frede Olesen ist Gründungspräsident und Ehrenmitglied von WONCA Europe (World Organization of Family Doctors). Der Professor für Allgemeinmedizin und Public Health leitete den Forschungsbereich Allgemeinmedizin an der Universität Aarhus. In zahlreichen internationalen Studiengruppen forschte er insbesondere zur Qualitätsentwicklung, u.a. für EquiP (European Working Party on Quality in Family Practice) und EGPRW (European General Practice Research Workshop).

Seine über 200 wissenschaftlichen Publikationen zur Allgemeinmedizin fanden große Beachtung und Verbreitung. Professor Olesen wurde mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt, unter anderem mit dem Barfred-Pedersen Preis sowie als Ehrenmitglied des Royal College of GPs Großbritanniens. Seine Hufeland-Lecture wurde in der Zeitschrift für Allgemeinmedizin Heft 4/2019 unter dem Titel "Der Arzt als Medikament" veröffentlicht, zum Artikel

"Heiler, Forscher, Tröster ... Was erwarte ich von meinem Hausarzt ?" 3. Stiftungssymposium,

Köln, Juli 2018

„Angesichts der trendigen alternativen Heilmethoden haben Patientinnen und Patienten sehr hohe Erwartungen“, weiß Prof. Dr. Jochen Gensichen, Stiftungsgründer und Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin der LMU München. „Im eng getakteten Praxisalltag fühlen sich viele Allgemeiner überfordert und fragen sich: Wofür sind wir zuständig?“

„Der Patient erhofft sich auch von einem Schulmediziner Orientierungshilfen in einer unübersichtlich gewordenen Welt“, weiß der Kölner Präses und Stiftungskurator Manfred Kock. Wie Dr. Manfred Bock, Leiter der Melanchthon-Akademie, beobachtet er, dass insbesondere bei chronisch Kranken und älteren Patienten die Aufgabe des Hausarztes seelsorgerische, teils auch religiöse Dimensionen bekommt. Dies wird zur Herausforderung – und oft auch zur Überforderung - für die Ärzte.

Das vertrauliche Arzt-Patienten-Gespräch hat ganz von selbst ganzheitliche Aspekte. Allerdings lässt es sich kaum abrechnen - und stirbt daher zunehmend aus. „Darüber brauchen wir unbedingt eine gesellschaftliche Diskussion“, forderte Prof. Dr. Regina Radlbeck-Ossmann, Inhaberin des Lehrstuhls für Systematische katholische Theologie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Sie erkennt die Verbreitung alternativer Heilmethoden, die nicht selten eine ganze Weltanschauung mitliefern, als Alarmsignal - auch an die Kirchen. Die Wissenschaftlerin schlug in ihrem spannenden Vortrag einen Bogen von der Romantik zur Aufklärung und veranschaulichte, wie infolge der Beschleunigung in der Moderne und nicht zuletzt der Globalisierung das Gefühl persönlicher Überforderung allgegenwärtig geworden ist. Eine der Folgen dieser neuen Unübersichtlichkeit ist nach ihrer Überzeugung die Zunahme psychischer Erkrankungen. Die Erfahrungen der Hausärztinnen und Hausarzte  geben ihr Recht: Gespräche über Angst, Depression und Burn-Out gehören  zum Praxisalltag.

„Selbstverständlich ist der Hausarzt zuständig auch für seelsorgerische Gespräche“, betont unsere Kuratorin Prof. Dr. Annette Becker von der Abteilung für Allgemeinmedizin, Präventive und Rehabilitative Medizin an der Universität Marburg. „Wichtig ist natürlich, dass man rechtzeitig erkennt, wenn ein Spezialist eingeschaltet werden muss.“ Sie erklärte in ihrem Vortrag eindrücklich, warum der Hausarzt als „Filter“ und Vermittler unerlässlich ist: Als Primärversorger weiß er zwischen einem harmlosen Magengrimmen und einer Bauchfellentzündung zu unterscheiden: „Wenn Sie damit in die Ambulanz einer Klinik gehen, lassen die Spezialisten dort das ganze Diagnose-Programm ablaufen, obwohl vielleicht ein Tee ausgereicht hätte.“

Diese Filterfunktion erfordert von Hausärztinnen und Hausärztinnen nicht nur Erfahrung, sondern – wie in jedem anderen medizinischen Fach auch  - evidenzbasierte Forschungserkenntnisse. Zur Rolle der Hausärzte als Heiler und Tröster kommt heute die Rolle als Forscher. Universitäre Studien halten zunehmend Einzug in die Hausarztpraxen, wo in einem Dreierbündnis aus Hausarzt, seinen medizinischen Fachangestellten und Patienten geforscht wird: Für eine bestmögliche Patientenversorgung, die sich mit gesundheitsökonomische Aspekte vereinbaren lässt.

Die Vorträge unserer Referentinnen und Referenten werden wir wieder für Sie in unserer Schriftenreihe zusammenfassen.

2017

Schriftenreihe der Stiftung Allgemeinmedizin - Heft 2 "... zum Umgang mit Demenz“

Köln, Dezember 2017

Wir freuen uns Ihnen das zweite Heft aus der Schriftenreihe der Stiftung Allgemeinmedizin vorstellen zu können. Die Schriftenreihe publiziert wichtige Beiträge für die Allgemeinmedizin so zum Beispiel die Aufsätze des medizinethischen Symposiums, das die Stiftung gemeinsam mit der Melanchthon-Akademie durchführt. Das aktuelle Heft berichtet unter dem Titel: „Zwischen Ökonomie und Menschlichkeit - ein medizinethisches Symposium zum Umgang mit Demenz", das am 15. April 2016 in der Kölner Melanchthon-Akademie stattfand.

Die Referenten Prof. Gabriele Meyer, Halle; PD Dr. Horst Christian Vollmar, Düsseldorf; Dr. Michael Coors, Hannover; Dr. Martina Schmidhuber, Erlangen-Nürnberg; Jan Peren, Köln; Prof. Sylvia Sänger, Gera und Helga Schneider-Schelte, Berlin diskutieren mit Moderation des Präses i.R. Manfred Kock. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen!

„Hufeland-Lecture 2017“ wurde von Frau Prof. Dr. Henriette Herwig gelesen

Düsseldorf, September 2017

Henriette Herwig studierte Germanistik, Theologie, Erziehungs- und Gesellschaftswissenschaften an der Universität Kassel. Nach einem Promotionsstudium an den Universitäten Zürich und Bern promovierte sie 1985 zum Dr. phil. mit einer Studie über Dialogstrukturen im dramatischen Werk von Botho Strauß. Ihre Arbeit wurde 1987 mit dem Georg-Forster-Preis des Kasseler Hochschulbundes ausgezeichnet.Nach wissenschaftlichen Tätigkeiten an den Instituten für Neuere Deutsche Literatur sowie für empirische Soziologie der Universität Bern führte Herwig ein einjähriger Forschungsaufenthalt als Visiting Scholar an die Universitäten Harvard und Duke (USA). Es folgte eine mehrjährige Tätigkeit als wissenschaftliche Assistentin und Oberassistentin am Institut für Germanistik der Universität Bern. Ihre Habilitationsschrift über Goethes Altersroman „Wilhelm Meisters Wanderjahre“ reichte sie 1996 erfolgreich an der philosophisch-historischen Fakultät der Universität Bern ein. Von 1997 bis 2001 war Herwig Hochschuldozentin für Neuere Deutsche Literatur an der Universität Bern und übernahm zusätzlich Lehrstuhlvertretungen und Gastdozenturen an den Universitäten Basel, Bern, Wien, Freiburg/Br., der Freien Universität Berlin sowie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, bevor sie 2001 als Professorin für Neuere Deutsche Literaturgeschichte an die Universität Freiburg/Br. berufen wurde. Seit 2003 ist sie Lehrstuhlinhaberin einer der beiden Lehrstühle für Neuere Deutsche Literaturwissenschaften an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Im Sommersemester 2017 bekleidet sie die Max Kade-Gastprofessur an der University of California, Davis (USA). Ebenfalls seit 2003 ist Herwig Präsidentin der Hermann-Hesse-Stiftung Bern. Ihre Forschungsschwerpunkte sind: Goethe und Goethezeit, historische Anthropologie, Literatur des 19. bis 21. Jahrhunderts, Schweizer Literatur, Literaturtheorie, Gender Studies und Cultural Gerontology. Universität Düsseldorf / Davis University, USA. Der Titel ihrer Hufeland-Lecture 2017 lautete: "Der Hausarzt als ohnmächtiger Heiland in Franz Kafkas Erzählung 'Ein Landarzt". Düsseldorf, Samstag, 23. Septemebr .2017 13.15 – 14.00 Uhr, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Gebäude 23, HS 3a, Universitätsstraße 1, 40225 Düsseldorf

Der Vortrag wurde in der "Zeitschrift für Allgemeinmedizin" Heft 12/2017 veröffentlicht, zum Artikel

Der Arzt als Patient - Neue Interviews mit Hausärzten - dt. und engl.

München, Februar 2017

Wie war das, als Sie selbst oder als eine Ihnen nahestehende Person erkrankte? Diese persönlichen Erfahrungen von Hausärzten mit dem Gesundheitswesen sind wichtig, denn sie können gut beschreiben, wie es war … aber sie wissen auch, wie es eigentlich sein sollte. Die Videointerviews mit sechs Kolleginnen sind nun -auch engl. untertitelt- auf der Stiftungshomepage zur Verfügung gestellt (siehe Videos).

Symposium zum Umgang mit Demenz

Köln, April 2016

Das zweite medizinethische Symposium beschäftigte sich mit dem Umgang mit Demenz unter dem Titel: „Zwischen Ökonomie und Menschlichkeit“. Es fand am Freitag, 15. April 2016, zwischen 16 bis 21.30 Uhr in der Kölner Melanchthon-Akademie statt.

Die Referenten Prof. Gabriele Meyer, Halle; PD Dr. Horst Christian Vollmar, Düsseldorf; Dr. Michael Coors, Hannover; Dr. Martina Schmidhuber, Erlangen-Nürnberg; Jan Peren, Köln; Prof. Sylvia Sänger, Gera und Helga Schneider-Schelte, Berlin diskutieren mit Moderation des Präses i.R. Manfred Kock. Lesen Sie Sie dazu der Bericht des Kuratoriummitgliedes Frau Prof. Dr. Sylvia Sänger.

Wir danken für Ihre rege Teilnahme !
Manfred Kock, Sylvia Sänger und Jochen Gensichen

Prof. Dr. Jochen Gensichen an der LMU in München

München, Oktober 2016

Prof. Dr. Jochen Gensichen wurde zum 1. Oktober 2016 zum ersten Ordinarius für Allgemeinmedizin an die Ludwig-Maximilians-Universität in München berufen. Er übernimmt damit als Direktor auch die Leitung des 2014 gegründeten Instituts für Allgemeinmedizin. "Letztlich soll ein 'akademisches Zuhause' für die Hausärzte an der LMU entstehen. Die Kolleginnen und Kollegen haben an der LMU gelernt, sie haben die LMU in bester Erinnerung, jetzt sind sie niedergelassen und bilden selbst wieder junge Ärzte aus. Dabei möchte ich sie unterstützen." so Gensichen. In folgendem Zeitungsbeitrag wird er ausführlich vorstellt.

"Hufeland-Lecture 2016“ von Prof. Paul Glasziou gelesen

München, September 2016

Die Stiftung Allgemeinmedizin freut sich, dass der renommierte Hausarzt und internationale Wissenschaftler Prof. Dr. Paul Glasziou, von der Bond University in Brisbane, Australien, die Ehrenvorlesung „Hufeland-Lecture 2016“ gehalten hat. Zur Begründung: „Prof. Paul Glasziou hat mit seiner Lebensleistung die Fundierung der hausärztlichen Tätigkeit in der Evidenzbasierten Medizin ermöglicht und damit die praktische, hausärztliche Tätigkeit gestärkt. Er hat damit wesentlich beigetragen: das Wissen, die Transparenz und die Akzeptanz der Allgemeinmedizin zu erhöhen“ .

Prof. Paul Glasziou hat seinen Vortag mit dem Titel: “Let’s face the problem: we doctors now do too much” am Samstag, den 1. Oktober 2016, um 8.45h anlässlich des 50.DEGAM Kongresses in Frankfurt a.M. gehalten. Sein Vortrag wird in Kürze in der Zeitschrift für Allgemeinmedizin nachzulesen sein.

Christoph Wilhelm Hufeland (12.08.1762 - 25.08.1836) war in seiner Weimarer Zeit u.a. Hausarzt von Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich von Schiller, Johann Gottfried von Herder und Christoph Martin Wieland. Mit ihnen wird Hufeland über seinen unmittelbaren klinisch-ärztlichen Auftrag hinaus auch über umfassende Fragen von Gesundheit und Krankheit diskutiert haben. Paul Glaszious Hufeland-Lecture wurde in der Zeitschrift für Allgemeinmedizin Heft 6/2017 veröffentlicht, zum Artikel

Schriftenreihe der Stiftung Allgemeinmedizin - Heft 1: "Hauptsache gesund ? Übergänge in der Medizin“

München, Juni 2016

Wir freuen uns Ihnen heute das erste Heft aus der Schriftenreihe der Stiftung Allgemeinmedizin veröffentlichen zu können. Die Schriftenreihe soll in regelmäßigen Abständen wichtige Beiträge für die Allgemeinmedizin vorstellen so zum Beispiel die Aufsätze zum jeweils aktuellen medizinethischen Symposiums, das die Stiftung Allgemeinmedizin gemeinsam mit der Melanchthon-Akademie durchführt. Themen sind Fragen, die sich mit der ethischen Dimension verschiedener Erkrankungen beschäftigen und unsere Verantwortung im Umgang mit Krankheit und Gesundheit adressieren.

Das erste Symposium am 6. Februar 2015 trägt den Titel: „Hauptsache Gesund (?) – Übergänge in der Medizin“. Damit weist es gleich auf zwei gewichtige Dimensionen hin: auf unser Verständnis von Gesundheit und Krankheit und auf Übergänge an den Grenzen von Gesundheit zu Krankheit sowie an den Grenzen der medizinischen Versorgung. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen.

Symposium "Der Angst entgegen, freier leben! Hausärztliche Behandlung und Case Management bei Panikstörungen und Agoraphobie"

Berlin, Juni 2016

Angststörungen sind in Hausarztpraxen mit 4 bis 7 Prozent eine der häufigsten psychischen Erkrankungen. Diese Patienten bedürfen oft einer Langzeitbetreuung, die in einem ganzheitlichen Sinne bio-psycho-sozial ausgerichtet ist. Psychotherapie oder Pharmakotherapie gelten als adäquate Erstversorgung. Leider erhält derzeit nur ein Bruchteil der Betroffenen eine gute Versorgung. Die meisten Patienten werden initial von Hausärzten versorgt.

Ziel der Jena-Paradies-Studie (Patient Activation foR Anxiety DIsordErS) war es, eine leicht zugängliche und effektive Behandlung für diese Patienten anzubieten. Die Ergebnisse sind vielversprechend. Demnach können Hausärzte eine kognitiv-verhaltenstherapeutisch orientierte Behandlung, verstetigt durch ein praxisbasiertes Case Management, sicher und kosteneffektiv anbieten. Die Patienten können auf eine stabile Beziehung setzen. Gemeinsam mit ihnen und dem Praxisteam bilden die Hausärzte ein starkes Bündnis gegen die Angst.

Mit dieser Veranstaltung möchten die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin, die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde sowie die Stiftung Allgemeinmedizin diese neuesten Forschungsergebnisse einer breiten Öffentlichkeit vorstellen. Mit Kollegen, mit Vertretern der Presse und der Krankenkassen soll die Nutzung für die Gesundheitsversorgung in Deutschland diskutiert werden. Wir würden uns über Ihre Teilnahme sehr freuen.

Prof. Dr. Iris Hauth (Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie Psychosomatik und Nervenheilkunde/DGPPN, Präsidentin)
Prof. Dr. Ferdinand M. Gerlach (Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin/DEGAM, Präsident)
Prof. Dr. Jochen Gensichen (Stiftung Allgemeinmedizin, Vorstand)

Veranstaltungsort: Hotel Aquino Tagungszentrum, Berlin

Prof. Gerd Gigerenzer las die "Hufeland - Lecture 2015

Jena, November 2015

Mit der Hufeland-Lecture 2015 würdigte die Stiftung Allgemeinmedizin den renommierten Bildungsforscher Prof. Dr. Gerd Gigerenzer vom Berliner Max-Planck Institut:  „Prof. Gigerenzer hat mit seiner Lebensleistung maßgeblich die Risikowahrnehmung und die klinischen Entscheidungsprozesse der (haus)ärztlichen Tätigkeit wissenschaftlich untersucht und erklärt. Er hat damit dazu beigetragen Wissen, Transparenz und Akzeptanz der Allgemeinmedizin entscheidend zu erhöhen“, so das Kuratorium. Diese Ehrenvorlesung ist nach dem Arzt Christoph Wilhelm Hufeland benannt, einem Mediziner um 1800 und Hausarzt von Johann Wolfgang Goethe und Friedrich Schiller. Sie wurde am 14. November 2015 am 5. Thüringer Tag der Allgemeinmedizin in Jena gelesen.

Die "Hufeland-Lecture 2015" von Prof. Dr. Gerd Gigerenzer wurdeunter dem Titel "Das Jahrhundert des Patienten: zum Umgang mit Risiken und Chancen" in der Zeitschrift für Allgemeinmedizin Heft 5/2016 veröffentlicht, zum Artikel

Projektförderung "Ärztegesundheit“

München, September 2015

Die Stiftung fördert das Projekt „Ärztegesundheit“ am Institut für Allgemeinmedizin der Friedrich-Schiller-Universität. Eine lange Lebensarbeitszeit von Hausärzten in Gesundheit ist wünschenswert. Das Projekt untersucht das Gesundheitsverhalten von Hausärzten im eigenen Krankheitsfall. Umfassendes medizinisches Wissen und leichter Zugang lassen hier eine hohe Selbstdiagnose und Selbstmedikation vermuten – einhergehend mit allen klinischen Risiken.

Stiftungsnachrichten 2015

München, Mai 2015

Stipendien zum Thema psychische Gesundheit

München, April 2015

Das Kuratorium der Stiftung Allgemeinmedizin hat drei Promotionsstipendien zu je 3000.- Euro zum Thema „psychische Gesundheit“ ausgelobt:

  • Frau Ann-Christine Geike (Institut für Allgemeinmedizin Rostock)
  • Herr Stefan Hammer (Institut für Allgemeinmedizin Frankfurt a.M.)
  • Frau Charlotte Münchmeier (Institut für Allgemeinmedizin Berlin)

"Hauptsache gesund(?) – Übergänge in der Medizin“

Köln, Februar 2021

Das Stiftungssymposium am 6. Februar 2015 gemeinsam mit der Melanchthon-Akademie Köln widmete sich unter dem Titel „Hauptsache gesund (?) – Übergänge in der Medizin“ einer medizinethischen Frage unserer Zeit. Dank zunehmender Spezialisierung in der Medizin verbessert sich das Erkennen und Behandeln von Krankheiten stetig. Letztlich jedoch kann Heilen nur auf ganzheitlichem Wege gelingen. Es gilt, die Übergänge in der Intensivmedizin genauso wie in der Hausarztpraxis stets neu zu bestimmen. Was erwarten wir also von der Medizin? Es wurden gehalten Vorträge zu:

  • „Ärztliche Versorgung zwischen Spezialisierung und Ganzheitlichkeit“ von Professor Dr. Frank Ulrich Montgomery dem Präsident der Bundesärztekammer,
  • „Chancen auf dem schmalen Grad der Intensivmedizin“ von Professor Dr. Konrad Reinhart, dem Direktor d. Klinik f. Anästhesie u. Intensivmedizin, Jena,
  • „Ohnmacht, Angst und Sorge – klinische Belastungen aushalten“ von Professor Dr. Cornelia Richter aus dem Institut für Systematische Theologie u. Hermeneutik, Bonn.

Anschließend moderierte Präses i. R. und Kuratoriumsmitglied der Stiftung Allgemeinmedizin Manfred Kock die Diskussion. Die Vorträge werden derzeit in einer Broschüre zur weiteren Verbreitung zusammengefasst.

"Hauptsache gesund(?) – Übergänge in der Medizin“

v.l.n.r: Bock, Gensichen, Kock, Montgomery und Reinhart Foto (c) Ev. Kirchenverband Köln und Region

Ausschreibung zur Promotionsförderung 2015

München, Januar 2015

Sie haben eine spannende Forschungsfrage für Ihre Dissertation und wissen nicht, wie Sie sie realisieren sollen?

Die Stiftung Allgemeinmedizin fördert 3 Promotionsvorhaben zum Thema "Psychische Gesundheit in der Primärversorgung".

Der Anteil psychischer Erkrankungen in der Bevölkerung steigt ständig an. Die Betroffenen haben einen hohen Leidensdruck. Lange Arbeitsunfähigkeitszeiten und Frühberentungen gehen mit hohen Kosten für das Gesundheitssystem einher. Der Hausarzt nimmt eine zentrale Rolle in der Früherkennung und Betreuung der Menschen mit psychischen Erkrankungen ein.

Die Stiftung Allgemeinmedizin wurde 2013 gegründet. Ihr Ziel ist die Stärkung der Allgemeinmedizin in der gesundheitlichen Versorgung. Ein wichtiges Tätigkeitsfeld der Stiftung ist dabei die Förderung allgemeinmedizinischer Forschung. In diesem Sinne unterstützt die Stiftung für das Jahr 2015 drei Promotionsvorhaben mit je 3000,- Euro für innovative und relevante Projekte zum Thema „Psychische Gesundheit in der Primärversorgung“.

Voraussetzung ist die Vorlage einer Projektskizze von 4 Seiten Umfang sowie ein kurzer Lebenslauf des Bewerbers. Die Realisierbarkeit des Vorhabens in einer allgemeinmedizinischen Promotion muss von einer universitären Einrichtung für Allgemeinmedizin bescheinigt werden. Bewerbungsschluss ist der 1. April 2015.

Evangelischer Kirchenverband Köln und Region vom 11.02.2015
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Veranstaltungsankündigung
Hauptsache gesund ? | Übergänge in der Medizin

Prof. M. M. Kochen las die "Hufeland-Lecture 2014

November 2014

Die "Hufeland-Lecture 2014" von Prof. Dr. M. M. Kochen wurde unter dem Titel "Die Bündnisfrage" in der Zeitschrift für Allgemeinmedizin Heft 12/2014 veröffentlicht, zum Artikel