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Aktuelles

Aktuelle Informationen aus der Stiftung

Februar 2017 | Der Arzt als Patient - Neue Interviews mit Hausärzten - dt. und engl.

Wie war das, als Sie selbst oder als eine Ihnen nahestehende Person erkrankte? Diese persönlichen Erfahrungen von Hausärzten mit dem Gesundheitswesen sind wichtig, denn sie können gut beschreiben, wie es war … aber sie wissen auch, wie es eigentlich sein sollte. Die Videointerviews mit sechs Kolleginnen sind nun -auch engl. untertitelt- auf der Stiftungshomepage zur Verfügung gestellt (siehe Videos).

Oktober 2016 | Prof. Dr. Jochen Gensichen an der LMU in München

Prof. Dr. Jochen Gensichen wurde zum 1. Oktober 2016 zum ersten Ordinarius für Allgemeinmedizin an die Ludwig-Maximilians-Universität in München berufen. Er übernimmt damit als Direktor auch die Leitung des 2014 gegründeten Instituts für Allgemeinmedizin. "Letztlich soll ein 'akademisches Zuhause' für die Hausärzte an der LMU entstehen. Die Kolleginnen und Kollegen haben an der LMU gelernt, sie haben die LMU in bester Erinnerung, jetzt sind sie niedergelassen und bilden selbst wieder junge Ärzte aus. Dabei möchte ich sie unterstützen." so Gensichen. In folgendem Zeitungsbeitrag wird er ausführlich vorstellt.

September 2016 | „Hufeland-Lecture 2016“ von Prof. Paul Glasziou gelesen

Die Stiftung Allgemeinmedizin freut sich, dass der renommierte Hausarzt und internationale Wissenschaftler Prof. Dr. Paul Glasziou, von der Bond University in Brisbane, Australien, die Ehrenvorlesung „Hufeland-Lecture 2016“ gehalten hat. Zur Begründung: „Prof. Paul Glasziou hat mit seiner Lebensleistung die Fundierung der hausärztlichen Tätigkeit in der Evidenzbasierten Medizin ermöglicht und damit die praktische, hausärztliche Tätigkeit gestärkt. Er hat damit wesentlich beigetragen: das Wissen, die Transparenz und die Akzeptanz der Allgemeinmedizin zu erhöhen“ .

Prof. Paul Glasziou hat seinen Vortag mit dem Titel: “Let’s face the problem: we doctors now do too much” am Samstag, den 1. Oktober 2016, um 8.45h anlässlich des 50.DEGAM Kongresses in Frankfurt a.M. gehalten. Sein Vortrag wird in Kürze in der Zeitschrift für Allgemeinmedizin nachzulesen sein.

Christoph Wilhelm Hufeland (12.08.1762 - 25.08.1836) war in seiner Weimarer Zeit u.a. Hausarzt von Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich von Schiller, Johann Gottfried von Herder und Christoph Martin Wieland. Mit ihnen wird Hufeland über seinen unmittelbaren klinisch-ärztlichen Auftrag hinaus auch über umfassende Fragen von Gesundheit und Krankheit diskutiert haben.

Juni 2016 | Schriftenreihe der Stiftung Allgemeinmedizin - Heft 1 „Hauptsache gesund ?  Übergänge in der Medizin“

Wir freuen uns Ihnen heute das erste Heft aus der Schriftenreihe der Stiftung Allgemeinmedizin veröffentlichen zu können. Die Schriftenreihe soll in regelmäßigen Abständen wichtige Beiträge für die Allgemeinmedizin vorstellen so zum Beispiel die Aufsätze zum jeweils aktuellen medizinethischen Symposiums, das die Stiftung Allgemeinmedizin gemeinsam mit der Melanchthon-Akademie durchführt. Themen sind Fragen, die sich mit der ethischen Dimension verschiedener Erkrankungen beschäftigen und unsere Verantwortung im Umgang mit Krankheit und Gesundheit adressieren.

Das erste Symposium am 6. Februar 2015 trägt den Titel: „Hauptsache Gesund (?) – Übergänge in der Medizin“. Damit weist es gleich auf zwei gewichtige Dimensionen hin: auf unser Verständnis von Gesundheit und Krankheit und auf Übergänge an den Grenzen von Gesundheit zu Krankheit sowie an den Grenzen der medizinischen Versorgung. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen.

Hauptsache gesund ? | Übergänge in der Medizin

Juni 2016 | Symposium "Der Angst entgegen, freier leben! Hausärztliche Behandlung und Case Management bei Panikstörungen und Agoraphobie"

Angststörungen sind in Hausarztpraxen mit 4 bis 7 Prozent eine der häufigsten psychischen Erkrankungen. Diese Patienten bedürfen oft einer Langzeitbetreuung, die in einem ganzheitlichen Sinne bio-psycho-sozial ausgerichtet ist. Psychotherapie oder Pharmakotherapie gelten als adäquate Erstversorgung. Leider erhält derzeit nur ein Bruchteil der Betroffenen eine gute Versorgung. Die meisten Patienten werden initial von Hausärzten versorgt.

Ziel der Jena-Paradies-Studie (Patient Activation foR Anxiety DIsordErS) war es, eine leicht zugängliche und effektive Behandlung für diese Patienten anzubieten. Die Ergebnisse sind vielversprechend. Demnach können Hausärzte eine kognitiv-verhaltenstherapeutisch orientierte Behandlung, verstetigt durch ein praxisbasiertes Case Management, sicher und kosteneffektiv anbieten. Die Patienten können auf eine stabile Beziehung setzen. Gemeinsam mit ihnen und dem Praxisteam bilden die Hausärzte ein starkes Bündnis gegen die Angst.

Mit dieser Veranstaltung möchten die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin, die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde sowie die Stiftung Allgemeinmedizin diese neuesten Forschungsergebnisse einer breiten Öffentlichkeit vorstellen. Mit Kollegen, mit Vertretern der Presse und der Krankenkassen soll die Nutzung für die Gesundheitsversorgung in Deutschland diskutiert werden. Wir würden uns über Ihre Teilnahme sehr freuen.

Prof. Dr. Iris Hauth (Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie Psychosomatik und Nervenheilkunde/DGPPN, Präsidentin)
Prof. Dr. Ferdinand M. Gerlach (Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin/DEGAM, Präsident)
Prof. Dr. Jochen Gensichen (Stiftung Allgemeinmedizin, Vorstand)

Veranstaltungsort: Hotel Aquino Tagungszentrum, Berlin

Dieses Projekt wird von der Stiftung Allgemeinmedizin gefördert.

Hausärztliche Behandlung und Case Management bei Panikstörungen und Agoraphobie

April 2016 | Symposium zum Umgang mit Demenz am Freitag, 15. April 2016

Das zweite medizinethische Symposium beschäftigte sich mit dem Umgang mit Demenz unter dem Titel: „Zwischen Ökonomie und Menschlichkeit“. Es fand am Freitag, 15. April 2016, zwischen 16 bis 21.30 Uhr in der Kölner Melanchthon-Akademie statt.

Die Referenten Prof. Gabriele Meyer, Halle; PD Dr. Horst Christian Vollmar, Düsseldorf; Dr. Michael Coors, Hannover; Dr. Martina Schmidhuber, Erlangen-Nürnberg; Jan Peren, Köln; Prof. Sylvia Sänger, Gera und Helga Schneider-Schelte, Berlin diskutieren mit Moderation des Präses i.R. Manfred Kock. Lesen Sie Sie dazu der Bericht des Kuratoriummitgliedes Frau Prof. Dr. Sylvia Sänger.

Wir danken für Ihre rege Teilnahme !
Manfred Kock, Sylvia Sänger und Jochen Gensichen

 

Foto (c) Sylvia Sänger: Präses i.R. Manfred Kock

 

 
Prof. Dr. Sylvia Sänger „Wir brauchen ein Menschbild, das den Menschen mehr in den Mittelpunkt rückt“
Demenz-Tagung 15 4 2016 Melanchthon-Akademie.pdf

November 2015 | Hufeland - Lecture 2015

Mit der Hufeland-Lecture 2015 würdigte die Stiftung Allgemeinmedizin den renommierten Bildungsforscher Prof. Dr. Gerd Gigerenzer vom Berliner Max-Planck Institut:  „Prof. Gigerenzer hat mit seiner Lebensleistung maßgeblich die Risikowahrnehmung und die klinischen Entscheidungsprozesse der (haus)ärztlichen Tätigkeit wissenschaftlich untersucht und erklärt. Er hat damit dazu beigetragen Wissen, Transparenz und Akzeptanz der Allgemeinmedizin entscheidend zu erhöhen“, so das Kuratorium. Diese Ehrenvorlesung ist nach dem Arzt Christoph Wilhelm Hufeland benannt, einem Mediziner um 1800 und Hausarzt von Johann Wolfgang Goethe und Friedrich Schiller. Sie wurde am 14. November 2015 am 5. Thüringer Tag der Allgemeinmedizin in Jena gelesen.

Die "Hufeland-Lecture 2015" von Prof. Dr. Gerd Gigerenzer wurde jetzt unter dem Titel "Das Jahrhundert des Patienten: zum Umgang mit Risiken und Chancen" in der Zeitschrift für Allgemeinmedizin (Z Allg Med 2016; 92 (5)) veröffentlicht.

G. Gigerenzer "Das Jahrhundert des Patienten"

September 2015 | Projektförderung „Ärztegesundheit“

Die Stiftung fördert das Projekt „Ärztegesundheit“ am Institut für Allgemeinmedizin der Friedrich-Schiller-Universität. Eine lange Lebensarbeitszeit von Hausärzten in Gesundheit ist wünschenswert. Das Projekt untersucht das Gesundheitsverhalten von Hausärzten im eigenen Krankheitsfall. Umfassendes medizinisches Wissen und leichter Zugang lassen hier eine hohe Selbstdiagnose und Selbstmedikation vermuten – einhergehend mit allen klinischen Risiken.

Mai 2015 | Stiftungsnachrichten 2015

... Die Stiftung berichtet über die laufende Arbeit.

Stiftungsnachrichten 2015

April 2015 | Stipendien zum Thema psychische Gesundheit

Das Kuratorium der Stiftung Allgemeinmedizin hat drei Promotionsstipendien zu je 3000.- Euro zum Thema „psychische Gesundheit“ ausgelobt:

  • Frau Ann-Christine Geike (Institut für Allgemeinmedizin Rostock)
  • Herr Stefan Hammer (Institut für Allgemeinmedizin Frankfurt a.M.)
  • Frau Charlotte Münchmeier (Institut für Allgemeinmedizin Berlin)

Februar 2015 | „Hauptsache gesund(?) – Übergänge in der Medizin“; Köln, 6. Februar 2015

v.l.n.r: Bock, Gensichen, Kock, Montgomery und Reinhart
Foto (c) Ev. Kirchenverband Köln und Region

Das Stiftungssymposium am 6. Februar 2015 gemeinsam mit der Melanchthon-Akademie Köln widmete sich unter dem Titel „Hauptsache gesund (?) – Übergänge in der Medizin“ einer medizinethischen Frage unserer Zeit. Dank zunehmender Spezialisierung in der Medizin verbessert sich das Erkennen und Behandeln von Krankheiten stetig. Letztlich jedoch kann Heilen nur auf ganzheitlichem Wege gelingen. Es gilt, die Übergänge in der Intensivmedizin genauso wie in der Hausarztpraxis stets neu zu bestimmen. Was erwarten wir also von der Medizin? Es wurden gehalten Vorträge zu:
       - „Ärztliche Versorgung zwischen Spezialisierung und Ganzheitlichkeit“ von Professor Dr. Frank Ulrich Montgomery dem Präsident der Bundesärztekammer,
       - „Chancen auf dem schmalen Grad der Intensivmedizin“ von Professor Dr. Konrad Reinhart, dem Direktor d. Klinik f. Anästhesie u. Intensivmedizin, Jena,
       - „Ohnmacht, Angst und Sorge – klinische Belastungen aushalten“ von Professor Dr. Cornelia Richter aus dem Institut für Systematische Theologie u. Hermeneutik, Bonn.
Anschließend moderierte Präses i. R. und Kuratoriumsmitglied der Stiftung Allgemeinmedizin Manfred Kock die Diskussion. Die Vorträge werden derzeit in einer Broschüre zur weiteren Verbreitung zusammengefasst.


Evangelischer Kirchenverband Köln und Region vom 11.02.2015
Icon Flyer (164KB)
Veranstaltungsankündigung
Hauptsache gesund ? | Übergänge in der Medizin

Januar 2015 | Ausschreibung zur Promotionsförderung 2015

Sie haben eine spannende Forschungsfrage für Ihre Dissertation und wissen nicht, wie Sie sie realisieren sollen?

Die Stiftung Allgemeinmedizin fördert 3 Promotionsvorhaben zum Thema "Psychische Gesundheit in der Primärversorgung".

Der Anteil psychischer Erkrankungen in der Bevölkerung steigt ständig an. Die Betroffenen haben einen hohen Leidensdruck. Lange Arbeitsunfähigkeitszeiten und Frühberentungen gehen mit hohen Kosten für das Gesundheitssystem einher. Der Hausarzt nimmt eine zentrale Rolle in der Früherkennung und Betreuung der Menschen mit psychischen Erkrankungen ein.

Die Stiftung Allgemeinmedizin wurde 2013 gegründet. Ihr Ziel ist die Stärkung der Allgemeinmedizin in der gesundheitlichen Versorgung. Ein wichtiges Tätigkeitsfeld der Stiftung ist dabei die Förderung allgemeinmedizinischer Forschung. In diesem Sinne unterstützt die Stiftung für das Jahr 2015 drei Promotionsvorhaben mit je 3000,- Euro für innovative und relevante Projekte zum Thema „Psychische Gesundheit in der Primärversorgung“.

Voraussetzung ist die Vorlage einer Projektskizze von 4 Seiten Umfang sowie ein kurzer Lebenslauf des Bewerbers. Die Realisierbarkeit des Vorhabens in einer allgemeinmedizinischen Promotion muss von einer universitären Einrichtung für Allgemeinmedizin bescheinigt werden. Bewerbungsschluss ist der 1. April 2015.

November 2014 | Hufeland-Lecture 2014

Die "Hufeland-Lecture 2014" von Prof. Dr. M. M. Kochen wurde jetzt unter dem Titel "Die Bündnisfrage" in der Zeitschrift für Allgemeinmedizin (Z Allg Med 2014; 90 (12)) veröffentlicht.

Hufeland-Lecture 2014, Kochen "Der Bündnisfall"